Kanutour 2010 – Glaskogen

Dies war unsere erste lange Kanutour und wir wollten eine sehr abgelegene Tour. Deswegen haben wir uns für die Tour durch das Naturschutzgebiet Glaskogen.

[map style=“width: auto; height:300px; margin:20px 0px 20px 0px; border: 1px solid black;“ maptype=“OSM“ kml=“http://sgerth.org/wp-content/uploads/t1491510_Kanutour-Glaskogen.kml“]

Gebucht haben wir über rucksack-reisen.de und sind im Kanuzentrum Arvika gestartet. Nach einer kurzen Einführung in die Bedienung eines Kanus sind wir in den Glasfjorden gestochen und durften dort die Steuerung erlernen.

[singlepic id=395 w=320 h=240 float=]

Als wir das gegenüberliegende Ufer erreicht haben war es schon Nachmittag und so suchten wir im Wald einen schönen Platz für unser Lager. Das erste mal Lager aufschlagen dauerte relativ lange aber wir konnten dennoch den Sonnenuntergang inmitten der Natur geniessen.

[singlepic id=396 w=320 h=240 float=]

Am Abend fing schon ein leichter Nieselregen an der sich bis zum nächsten Morgen hielt. Also packten wir in aller Eile unser Lager zusammen und packten unsere Boote.

[singlepic id=398 w=“270″ h=“180″][singlepic id=397 w=“270″ h=“180″]

Es folgten zwei Tage durchgehender Regen und es ist wirklich nicht angenehm am nächsten Morgen aus dem warmen Schlafsack in die nasse Hose und in die nassen Schuhe zu schlüpfen. Erst am Ende des vierten Tages klarte der Himmel wieder auf und die Stimmung in der Gruppe besserte sich noch viel mehr als wir unseren ersten Fisch gefangen haben. Hier einen großen Dank an den Käptn und sein Bootsmann 🙂

[singlepic id=399 w=320 h=240 float=]

Der nächste Tag war wunderschön und wir suchten uns eine kleine Insel im Stora Gla für das Mittagessen. Nach kurzer Stärkung ging es weiter zum Övre Gla wo wir auf einen Camping Platz gestossen sind. Die Zivilisation war etwas befremdlich für uns die sich so schön an die Einsamkeit gewöhnt haben. Aber ein Eis zur Stärkung hat trotzdem alle gefreut. Im Övre Gla sind wir noch kurz gepaddelt bis wir eine schöne Insel für unser Abendlager gefunden haben.

[singlepic id=403 w=“270″ h=“180″][singlepic id=402 w=“270″ h=“180″]

Wie hätte es auch anders kommen sollen, der nächste Tag war schon wieder sehr trüb aber wenigstens hat es nicht stark geregnet und zum Frühstück kam sogar kurz die Sonne raus. Wir hatten Mehl und Zucker dabei und haben uns auf einem heißen Stein Pfannkuchen gemacht, da es auf dieser Insel Unmengen an Blaubeeren gab.

[singlepic id=406 w=320 h=240 float=]

Der Tag war durchwachsen aber zum Glück hat es nicht durchgehend geregnet. Am Abend konnten wir noch einen schönen Sonnenuntergang geniessen und fanden sogar einen Rastplatz mit einer sehr schön angelegten Feuerstelle.

[singlepic id=409 w=320 h=240 float=]

Der nächste Tag brachte keine Überraschung, es regnete wieder in Strömen und wir mussten noch einiges an Strecke zurücklegen. Vor uns lagen noch zwei Seen und eine 5 km lange Portage und wir hatten nur noch 1 1/2 Tage übrig. Eigentlich hätten wir am vorherigen Tag noch etwas Strecke machen müssen, aber wir wollten wenigstens einmal schön baden gehen 🙂

Also blieb uns nichts anderes übrig als im Regen die Portage und den nächsten See zu bewältigen, aber dafür wurden wir mit einem genialem Lagerplatz belohnt. Wir nächtigten auf einer schönen Klippe und vertrieben uns den regnerischen Abend mit Wassersammeln und dem Versuch im Regen Feuer zu machen. Beides ist uns super gelungen.

[singlepic id=412 w=“300″ h=“200″][singlepic id=411 w=“300″ h=“200″]

Der nächste Tag startete im Regen und endete im Regen. Die letzte Portage war wieder 5 km lang und der letzte See der Glasfjorden machte es uns nicht leicht. Wir kämpften gegen Wind und Wellen und hatten das Gefühl uns ewig nicht vom Platz zu bewegen. Aber am Ende erreichten wir rechtzeitig das Kanucamp Arvika und waren alle erschöpft. Trotz dem schlechten Wetter und den Strapazen hat uns diese Tour sehr sehr gut gefallen.